Einsatzberichte u. Nachrichten

Aktuelle Meldungen der Kreisfeuerwehr und der Feuerwehren im Landkreis Leer...

Wasserrettung der Kreisfeuerwehr trainierte in der Ostsee

Zusammen mit der Übungspuppe „Erwin“ waren neun Bootführer der Wasserrettung des Landkreis Leer Anfang September an die Ostsee, nach Schabeutz gereist. Fünf Tage lang trainierten sie diverse Rettungsabläufe und Manöver auf dem Meer. Aus Leer hatte die Wasserrettung drei Fahrzeuge und zwei Boote mitgenommen.


So wurden z.B. Personensuchen oder auch „Mann über Bord“ Szenarien trainiert. Aber Themen wie Knotenkunde oder das Fahren nach Seekarten standen auf dem Ausbildungsplan. Täglich waren die Feuerwehrleute, die aus dem ganzen Landkreis Leer kommen, etwa 8 Stunden auf dem Wasser. Das ganze zum Teil sogar bei Windstärken um 5 und zwei Meter hohen Wellen.


Nicht nur auf dem Boot wurden die Feuerwehrleute ausgebildet, auch ein Schwimmtraining war Teil der Woche. Sechs Teilnehmer sind ausgebildete Rettungsschwimmer, die im Ernstfall nicht nur auf dem Boot helfen können.


Die gesamte Organisation von Unterbringung über die Verpflegung bis hin zu den Ausbildungsplänen wurde eigens durch die Wasserrettung vorgenommen. Der Landkreis Leer, als Träger der Kreisfeuerwehr und damit auch der Wasserrettung hat dabei alle Kosten übernommen. Eine so intensive Ausbildung ist im normalen Dienstbetrieb auf hiesigen Gewässern nicht möglich, weswegen der Landkreis Leer auch ein großes Interesse daran hat, seine Wasserrettung bestmöglich zu unterstützen.


Der Zugführer der Wasserrettung, Ulrich Netthöfel aus Esklum, zog nach den fünf Tagen ein positives Fazit: Die in der Vergangenheit angeschaffte Bekleidung (Jacken, Hosen, Neoprenanzüge und Stiefel) hat sich bei diesem intensiven Einsatz bewehrt. Jeder Bootsführer muss in Lage sein, auch bei extremen Verhältnissen, das Boot punktgenau an Personen o.ä. heranzufahren. Im realen Einsatz muss jeder Handgriff sitzen. „Die Erfahrungen, die jeder einzelne Kamerad bei diesem Training gemacht hat, sind unbezahlbar“, so Netthöfel.

Die gewonnen Erkenntnisse wurden direkt in Einsatzpläne übernommen und werden im Dienstbetrieb an die weiteren Mitglieder der Wasserrettung weitervermittelt.



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