Hilferufe an der Ems

Am Montagvormittag kam es im Bereich Bingum/Coldam zu einem vermeintlichen Rettungseinsatz Der sich zu einem größeren Such Einsatz entwickelt hat.


Passanten haben in einem Naturschutzgebiet hinter dem Deich bei Coldam Hilferufe aus Richtung Ems gehört. Eine Person konnten sie nicht sehen. Sie setzten einen Notruf ab und schilderten die Situation.

Durch die Regionalleitstelle wurden zunächst die Feuerwehren Bingum und Leer sowie die Wasserrettung der Kreisfeuerwehr alarmiert. Am Anleger in der Nähe der Jann Berghaus Brücke ging die Feuerwehr dann mit zwei Booten zu Wasser. Zeitgleich rückte ein Fahrzeug direkt nach Coldam aus.


Wasserseitig wurde die Ems mit den beiden Booten in alle Richtungen abgesucht. Im Naturschutzgebiet gingen Kameraden zu Fuß auf die Suche nach einer möglichen hilflosen Person. Das Gelände ist in diesem Bereich sehr unwegsam, so dass die Kameraden nicht an alle Stellen gelangen konnten. Eine Unterstützung aus der Luft war erforderlich.


Seitens der Polizei wurde der Hubschrauber Phoenix aus Rastede alarmiert. Seitens der Feuerwehr rückte aus der Stadt Emden die Drohnengruppe mit insgesamt zwei Drohnen aus. Der Hubschrauber konnte mithilfe der Wärmebildkamera das gesamte Gebiet entlang der Ems und am Naturschutzgebiet vollständig ab suchen. Eine Person wurde nicht gefunden.


Nach rund 2 Stunden wurde der Einsatz dann ergebnislos abgebrochen. Woher die Hilferufe letztlich genau kamen, ob möglicherweise tatsächlich eine Person im Wasser war, oder jemand auf einen Boot um Hilfe gerufen hatte, konnte nicht festgestellt werden.


++ 13.07.2020 - 10:14 ++

++ Bingum - Coldam - Ems ++



Bilder: Feuerwehr u. Wolters

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