Vermeintlicher Gefahrstofffund in Detern


Detern - In einem kleinen Wäldchen an der Straße "Am Brook" in Detern hatten Anwohner am Montag ein unbekanntes weißes Pulver entdeckt. Das Pulver war über mehrere Meter am Boden und an den Bäumen verteilt. Die Anwohner informierten die Polizei. Die Beamten begutachteten das Pulver, konnten aber so nicht feststellen um was es sich handelte. Nach dem einsetzten Regen war eine Reaktion des Stoffes zu beobachten. Es schien aufzuschäumen. Die Polizei informierte die Feuerwehr. Zunächst machten sich Detern-Stickhausen-Veldes Ortsbrandmeister und der Zugführer des Gefahrgutzuges ein Bild von der Lage vor Ort.

Die Anwohner hatten bereits das Wäldchen abgesperrt und alle Nachbarn informiert. Es wurde entschieden mit der Messeinheit des Gefahrgutzuges eine Stoffbestimmung vorzunehmen. Dafür rückten gegen 15:30 Uhr der Gerätewagen Messtechnik und der Kommandowagen der Kreisfeuerwehr aus. Zudem wurde der Fachberater Messtechnik zur Einsatzstelle gerufen. Mit einem verlängertem Löffel wurden dann vor Ort mehrere Proben genommen. Erst jetzt stellten die Einsatzkräfte fest, dass das aufgeschäumte Pulver zudem sehr klebrig geworden war. Die Spezialisten der Gefahfguteinheit prüften den Stoff mit verschiedenen Messmethoden, unter anderem auch mit dem First Defender, einem Messgerät welches Tausende von Gefahrstoffen erkennen kann. Jedoch konnte der Stoff auch nach allen Messungen nicht genau bestimmt werden. Festzustellen war jedoch, dass es sich weder um eine Säure noch um eine Lauge handelte. Der Stoff war geruchlos, wasserlöslich und aufgrund des negativen Ergebnisses im First Defender vermutlich nicht gefährlich. Dennoch wurden die verschiedenen Proben zur Polizei gegeben, die eventuell im Labor eine genaue Analyse durchführen kann. Der Bereich um den Fundort bleibt erstmal abgesperrt.

Gefahrstoffeinsatz - unbekannte Substanz 20.06.2016 - 15:24 Uhr Detern - Am Brook

Bericht und Bilder von Dominik Janßen

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