65-jährige Frau in Flachsmeer aus brennendem Haus gerettet


Bei einem Feuer in einer Doppelhaushälfte in Flachsmeer wurde am Dienstagvormittag eine 65-jährige Frau verletzt. Die Einsatzkräfte konnten die pflegebedürftige Frau noch rechtzeitig aus der brennenden Wohnung retten. Der Brand hat die Wohnung zu großen Teilen zerstört.

Flachsmeer - Um 11:08 Uhr am Dienstagvormittag wurden die Feuerwehren aus Flachsmeer, Steenfelde und Ihrhove zu einem Wohngebäudebrand in den Rotkelchenweg nach Flachsmeer gerufen. Bereits im Alarmstichwort hieß es, dass sich noch mindestens eine Person in den Gebäude aufhalten sollte. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Raum des Zweifamilienhauses bereits im Vollbrand. Durch die extrem starke Verrauchung im Außenbereich war fast keine Sicht möglich. Ein Trupp öffnete eine Seitentür gewaltsam und ging sofort zur Menschenrettung vor.


Im Flur fand der Trupp dann die 65-järhrige Bewohnerin des Hauses, die augenscheinlich auf der Flucht vor dem Feuer zusammengebrochen war. Sie konnte lebend gerettet und ins Freie gebracht werden. Dort kümmerten sich dann Rettungsdienst und Notarzt um die pflegebedürftige Frau. Sie wurde mit leichten Verbrennungen und einer schweren Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Da zunächst noch eine zweite Person in dem Gebäude vermutet wurde, ging der Einsatz zur Menschenrettung weiter. Wie sich später herausstellte war die vermisste Person nicht mehr im Haus. Das Feuer hatte sich zwischenzeitlich in den Dachstuhl ausgebreitet. Die Einsatzkräfte gingen mit mehreren Trupps gegen die Flammen vor und brachten den Brand dann schnell unter Kontrolle. Insgesamt waren rund 85 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Flachsmeer, Ihrhove, Steenfelde und Großwolde, sowie vom Rettungsdienst und der SEG Florian vor Ort. Nach rund zwei Stunden waren auch die Nachlöscharbeiten abgeschlossen. Eine Brandwache blieb noch bis ca. 14:30 Uhr vor Ort.

Wohngebäudebrand | Menschenleben in Gefahr

22.12.2015 | 11:08 Uhr

Flachsmeer | Rotkehlchenweg

Bericht und Bilder von Dominik Janßen

#Westoverledingen #Einsatzbericht

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